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Wolpertshausen

Fotovoltaik:
Spannung mit Sonnenergie

Fotovoltaikanlagen wandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um. Die Karriere der Fotovoltaikanlagen begann im Weltall: Als Stromversorgung für Satelliten.

Fotovoltaikanlagen haben sich längst als eine wichtige regenerative Energiequelle etabliert. Die als Licht auf die Erde auftreffende Menge an Sonnenenergie ist rund 10.000 mal höher als der Primärenergieverbrauch der Menschheit. Einleuchtend also, einen Teil dieser Strahlungsenergie fotovoltaisch direkt in Elektrizität umzuwandeln und das ganz ohne Lärm und Abgase.

Die eigentliche Energieumwandlung findet dabei in den Solarzellen statt. Diese wandeln das Sonnenlicht in Gleichstrom um. Viele einzelne Solarzellen sind zu Solarmodulen zusammengefasst. Die zweite Kernkomponente einer Fotovoltaikanlage sind die Wechselrichter. Der von den Solarmodulen erzeugte Gleichstrom ist mit dem Wechselstrom im Netz der Energieversorger nicht kompatibel. Die Wechselrichter wandeln den Gleichstrom in Wechselstrom um und ermöglichen damit erst die Einspeisung in das Stromnetz.

Um eine Spitzenleistung von einem Kilowatt installieren zu können, werden ca. 10mē Dachfläche benötigt. Mit einer solchen Anlage lassen sich durchschnittlich 900 Kilowattstunden pro Jahr ernten.

Ende Juni 2005 wurde in Deutschland die Schwelle von 1.000 Megawatt installierter elektrischer Leistung in Form von Fotovoltaikanlagen überschritten. Dies entspricht einem großen konventionellen Kraftwerk. Fotovoltaikanlagen haben eine positive Energiebilanz. Gleichzeitig werden CO2 - Emissionen durch diese Technologie vermieden. Diese Technologie kann daher auch in Deutschland einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz und zur Ressourcenschonung beitragen.