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Wolpertshausen

Windkraft:
Das Klima ist rau in Hohenlohe

Die Nutzung der Windkraft ist seit langer Zeit bekannt. Wind entsteht auf natürliche Weise durch Sonneneinstrahlung und die Erdrotation. Moderne Windkraftanlagen haben mit ihren primitiven Vorgängern, den Windmühlen, keine Ähnlichkeit mehr.

Die Rotorblätter sind ein wesentlicher und auch optisch prägender Bestandteil einer Windkraftanlage. Damit diese immer optimal “im Wind liegen”, kann ihr Anstellwinkel über die Rotorblattverstellung verändert werden.

Der Wind versetzt die Rotoren in eine Drehbewegung, die an einen Generator weitergegeben und dort in elektrischen Strom umgewandelt wird. Der auf diese Weise gewonnene regenerative Strom wird direkt in das Verbundnetz der Energieversorger eingespeist.

Die Windintensität kann man nicht vorhersagen. Windkraftanlagen zählen deshalb nicht zu den Grundlastkraftwerken. Durch das bundesweite Verbundnetz ist jedoch eine Abnahme der Energie aus Windkraftanlagen sichergestellt.

Die Windenergie ist besonders ressourcenschonend, da Wind im Gegensatz zu Kohle, Erdgas oder Erdöl keine endliche, sondern eine natürliche Energiequelle ist, die dauerhaft zur Verfügung steht. Darüber hinaus entstehen während des Anlagenbetriebes im Gegensatz zu fossilen Energieträgern keine CO2 - Emissionen.

In Wolpertshausen - Reinsberg werden zwei Windräder betrieben, die jährlich rund 1,5 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Dies entspricht in etwa dem jährlichen Strombedarf von rund 325 Haushalten.